Rohstoffe für Pellets

Was können sie pelletieren:

  • Heu zu hochwertigen Futtermitteln
  • Getreidestroh, Maisstroh, Miscanthus, Spelzen zu Einstreupellets
  • Miscanthus, Getreidestroh, Spelzen zu Brennpellets
  • Gärreste aus Biogasanlagen zu Düngepellets
  • Getrocknete Gülle oder Pferdemist zu Düngepellets

Diese Formen können Sie verarbeiten:

  • Rundballen bis 1,80 m
  • Quaderballen bis 1,50 m
  • Loses Material

Diese Materialien können Sie verarbeiten:

  • Weizenstroh
  • Gerstenstroh
  • Roggenstroh
  • Heu
  • Maisstroh / Maisspindeln
  • Miscanthus
  • getrocknete Gärreste
  • Spelzen
  • Rapsstroh
  • Leinenstroh
  • Getrockneter Mist / Gülle

Die Vorteile der Pelletherstellung

Allgemein:

  • Verdichtung vom Ballen zum Pellet etwa 5:1
  • Geringerer Transportaufwand
  • Deutlich reduzierte Transportkosten
  • Geringerer Platzbedarf bei der Lagerung
  • Geringe Restfeuchte

Brennpellets:

  • Höhere Energiedichte
  • Flexible Einsatzmöglichkeiten
  • Auch in kleineren Anlagen einsetzbar

Einstreu:

  • Deutlich höhere Saugleistung von bis zu 400%
  • Einfache Handhabung: max. 25kg Säcke
  • Keimfreie, hygienische Pellets (ca. 100°C Presstemperatur)

Stroh- oder Holzpellets?

Gemeinsamkeiten:

  • Nachwachsende Rohstoffe – CO2 neutrale Verbrennung
  • Nahezu gleicher Heizwert von rund 4,9 kWh/kg
  • Bis zu 30% Einsparpotential zu Öl und Gas
  • Gleiche Anlieferungs- und Lagersysteme
  • Verbrennung in Biomasse Pelletöfen
  • Gute Dosierbarkeit und Handhabung
  • Hoher Wirkungsgrad
  • Unabhängig von fossilen Brennstoffen

Unterschiede:

  • Stroh ist in kürzeren Zeitabständen verfügbar
  • Die Nachfrage von Holz übersteigt das Angebot
  • Stroh ist in der Landwirtschaft ein Abfallprodukt
  • Holz ist „sinnvoller“ nutzbar
  • Nach der Verbrennung kann die hochwertige Asche zur Düngung verwendet werden
  • Energiekosten
    Holz: 4,8 ct/kWh
    Stroh: 3,8 ct/kWh